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Worauf kommt es bei der Japanischen Kimono Pflege an?

Während früher die beste Möglichkeit, einen original japanischen Kimono zu erwerben, darin bestand, nach Japan zu reisen, kann man sie heute auch in der westlichen Welt in Shops oder Japanläden in ausgezeichneter Qualität kaufen.

Wer sich einen japanischen Kimono zulegt, sollte aber auch über die richtige Kimono Pflege und Lagerung Bescheid wissen.

Ansonsten dürfte sich die Freude an diesem traditionellen Kleidungsstück in zeitlich eingeschränkten Grenzen ausdrücken.

 

Kimono Trenner

 

Kimono Pflege - Frau im Pinken Kimono im Wald von der seiteLagerung

Es gibt zunächst einen Grundsatz, den jeder Kimonobesitzer bei der Lagerung berücksichtigen sollte. Ein Kimono gehört niemals auf einen Kleiderbügel.

Ein Bügel verformt nach und nach die gerade Schulterlinie, die dieses Kleidungsstück auszeichnet.

Außerdem würden die Ärmel, wenn man den Kimono aufhängt, diagonale Falten bilden.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man einen Kimono liegend aufbewahrt. Zum Falten des Kimonos ist eine besondere Technik anzuwenden.

 

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Zusammenfalten

Der Kimono wird gerade zusammengefaltet, allerdings nicht entlang der Mittellinie. Der Kragen muss immer glatt und flach liegen, ähnlich wie bei einem frisch gebügelten Oberhemd.

Auf jeden Fall sollte man Papier, idealerweise dünnes Seidenpapier, zwischen die Stofflagen legen. Ersatzweise kann man auch Stoff verwenden.

Dieser darf aber auf gar keinen Fall abfärben. Faltet man den Kimono korrekt, wickelt man das gesamte Paket wieder in Papier oder farbechten Stoffen ein und lagert es flach liegend.

Es ist natürlich darauf zu achten, dass man keine weiteren Kleidungsstücke auf den gefalteten Kimono legt. Sollten Mottenschutzmittel verwendet werden, dürfen sie auf gar keinen Fall mit dem Kimonostoff in Berührung kommen.

 

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Kimono Pflege - Grau Rote SchirmeReinigung

Auch die Kimono Pflege ist eine recht aufwendige Angelegenheit, wenn man es richtig machen will.

Mit Ausnahme des Freizeitkimono Yukata sind nahezu alle traditionellen japanischen Kimonos aus überdrehtem Garn hergestellt.

Dieses hat die Eigenschaft, sich zusammenzuziehen, wenn man es zu lange ins Wasser steckt. Dadurch schrumpft der Stoff zusammen. Je nachdem, welche Art von Stoff verwendet wurde, kann es auch sein, dass die Farben sich relativ rasch auswaschen.

Es ist also unbedingt erforderlich, den Kimono von Hand in lauwarmem Wasser zu waschen und dabei darauf zu achten, dass die Waschzeit so kurz wie möglich ausfällt. Ein gewaschenen Kimono hängt man tropfnass auf. Dazu schiebt man einfach eine Stange durch die ausgebreiteten Ärmel.

 

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Waschen

Will man den Kimono nach traditioneller Art waschen, hat man eine ziemlich aufwendige Arbeit vor sich. Vor dem Waschen trennt man den gesamten Kimono und zerlegt es in seine Einzelteile.

Die nun entstandenen Rechtecke lassen sich leicht waschen und aufhängen. Sind alle Teile getrocknet, müssen sie in zum Auftrennen umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengenäht werden.

 

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Stoffeigenarten

3 Frauen in verschiedenen KimonosEs gibt Kimonostoffe, die überhaupt nicht gewaschen werden dürfen. In jedem Fall sind Stoffe, die mit Gold, Silber und aufwendigen Stickereien versehen sind, nicht waschbar.

Beim Anlegen sollte man also grundsätzlich auf sauberem Boden stehen und beim Tragen des Kimono darauf achten, dass es zu keinen Verschmutzungen kommen kann.

Leichte Schweißflecken kann man etwas anfeuchten und dann zwischen zwei Lagen Stoff, der angefeuchtet ist, leicht ausklopfen. In Japan gibt es Kimono-Spezialisten für die Reinigung von Kimonos, die nicht waschbar sind. Hat ein solch hochwertiges japanisches Kleidungsstück außerhalb Japans einen Flecken, wird man kaum jemanden finden, der ihn fachgerecht verschwinden lassen kann.

Deshalb ist beim Tragen dieser hochwertigen Kimonos auch besondere Umsicht notwendig.

Kimono Logo

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