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Wie entscheide ich mich für ein Kimono Muster?

Frau im Rotem Kimono mit einem Lilanem Schirm. Schlichte Kimono Muster sind zu sehen.Der Dekoration von handgewebten Stoffen kam im alten Japan eine extrem hohe Bedeutung bei.

Dabei ist es auch heute noch so, dass handwerkliches Können in Japan sehr hoch angesehen ist.

Daraus resultiert allerdings auch, dass handwerkliche Produkte häufig sehr teuer sind.

Andererseits kann der moderne Japaner sich die teilweise sehr aufwendig dekorierten Stoffe für einen Kimono kaum noch leisten.

 

 

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Kimono Techniken

Die unterschiedlichen Kimono Muster der Stoffe entstehen durch verschiedene Webtechniken.

Deshalb vererbt man sozusagen in japanischen Familien dieses handwerkliche Können.

Auch die Stoffmalerei hat in Japan eine extrem lange Tradition.

Verschiedene Drucktechniken, Stickereien oder auch eine Kombination unterschiedlicher Dekorationsarten lassen Stoffe entstehen, die einfach zauberhaft sind.

Allerdings kann ein Kimono, den man aus solchen individuell gestalteten Stoffen herstellt, leicht mehr als 20.000 Euro kosten.

Deshalb stellt man moderne Kimonos in der Regel aus Stoffen her, die die traditionellen Dekorationen auf dem Weg des Offset-Drucks imitieren.

 

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Die Abbindetechnik

Frau im Kimono im BambuswaldEine Methode, Stoffe auf eine besondere Art zu gestalten, ist in der westlichen Welt in der Hippiezeit durch das Batiken bekannte geworden.

Die Abbindetechnik sieht vor, dass bestimmte Teile des Stoffs fest mit Garn umwickelt werden.

Dadurch gelangt an die abgebundenen Stellen keine Farbe.

Allerdings hat die Abbindefärberei der westlichen Welt nicht sehr viel gemeinsam mit der Abbindetechnik aus dem traditionellen Japan.

Die war so kunstvoll, dass perfekte Kimono Muster entstanden, die sich zu einer kompletten figürlichen Darstellung zusammensetzten

 

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Die weiterführung der Abbindetechnik

Kimono IkatEine ganz besondere Art der Stoffgestaltung entsteht durch eine Technik, die Ikat genannt wird. Dabei färbt man den Garn bereits vor dem Weben unter Verwendung der Abbindetechnik.

Dadurch ist es nur stellenweise von Farbe bedeckt. Durch die geschickte Webtechnik entstehen nun Motive, die an den Rändern Farbverläufe, in ihrem Inneren aber eine sehr klare Farbgestaltung aufweisen.

Ikat ist ausgesprochen aufwendig, weil die Abbindestellen exakt ausgemessen werden müssen, damit beim Weben am Ende auch das gewünschte Motiv entstehen kann. Teilweise muss man mit einem Farbpinsel noch während des Webvorgangs retuschieren.

 

 

 

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Die Seidenmalerei

Kimono Yuzen Traditionell Original OrangeYuzen ist eine sehr hochwertige, aber auch teure traditionelle Stoffgestaltung, die nach einem bekannten japanischen Fächermaler aus dem 17. Jahrhundert benannt wurde.

Sie ähnelt ein wenig der heute auch im Westen bekannten Seidenmalerei.

Mithilfe einer Paste, die aus Reisstärke hergestellt wurde, zeichnete man die Umrisse des Motivs auf den Stoff.

So verhindert man, dass Farben ineinanderlaufen konnten. Nachdem die Umrisse fertig waren, konnte man das Motiv mit vielen unterschiedlichen Farben bemalen.

War die Farbe des Motivs getrocknet, deckte man das gesamte Motiv vollständig mit Reispaste ab.

Anschließend konnte die Stoffbahn entweder im Färbebottich oder mit einem großen Pinsel eingefärbt werden. In der Regel verwendet man zum Färben des Stoffes eher dunkle Farben. Somit erscheint das aufgemalte Kimono Muster umso strahlender und leuchtender.

Mithilfe der Reispaste stellte man die Trennlinien der einzelnen Motivteile extrem fein her. Man zeichnet sie weniger als einen Millimeter breit. Ein Kimono, den man aus Stoff mit einem echten, handgemalten Yuzen herstellt, ist eines der teuersten japanischen Kimonos.

Kimono Logo

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