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Kimono Unterwäsche – traditionelle japanische Kleidung

Kimono UnterwäscheEin Kimono bestehen aus mehreren Lagen Stoff, zu denen auch die passende Kimono Unterwäsche gehört. Das Wort Kimono besteht aus zwei Silben. „Ki“ bedeutet tragen und „mono“ steht für Sache. Es bedeutet übersetzt „Sache zum Tragen”, also Kleidungsstück. Es handelt sich dabei um traditionelle japanische Kleidung. Diese trägt man heute gewöhnlich nicht mehr im Alltag, sondern zu feierlichen Anlässen und Festen. Einen Kimono können Frauen sowie Männer tragen. Die Form unterscheidet sich nicht. Kennzeichnend sind strahlende Farben und detaillierte Muster. Besonders beliebt sind Kirschblüten, Bambus, Kraniche und Schildkröten oder auch Karomuster. Sehr hochwertige Kimonos werden aus Seide gefertigt.

Kimono Unterwäsche – das trägt man unter einem Kimono

Kimono UnterwäscheEin traditioneller japanischer Kimono entsteht aus bis zu fünf Schichten Kleidung, inklusive spezieller Kimono Unterwäsche. Der eigentliche Kimono bildet die letzte Schicht. Es ist demzufolge spezielle Unterwäsche erforderlich, die bei kühleren Temperaturen warmhält und formt. Diese Kimono Unterwäsche besteht aus mehreren Teilen und kaschiert bei Frauen deren weibliche Rundungen wie die Brust und das Hohlkreuz. Das Anziehen erfordert ein wenig Übung. Die Unterwäsche muss für das spätere Gesamtbild perfekt sitzen. Nur wenige Japaner wissen heutzutage noch wie genau die Unterwäsche geschnürt und angezogen werden muss.

 

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Susoyoke – Der Unterrock für die Frau

Susoyoke Kimono UnterwäscheFrauen tragen als Kimono Unterwäsche einen sogenannten Susoyoke. Das ist ein rockartiges Stück Stoff, welches man um die Hüfte wickelt. Die Länge beträgt standardmäßig 90 Zentimeter. Auch Exemplare mit 95 Zentimeter Länge sind erhältlich. Ein solcher Rock kann aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sein. Die beliebtesten sind Baumwolle und Polyester. In Kleidergröße M hat der Stoff eine Breite von 132 Zentimetern, in Größe L beträgt sie 150 cm. Mithilfe einer bestimmten Technik wird der Stoff um die Hüfte gewickelt und mit Bändern befestigt. Männer tragen stellvertretend einen sogenannten Fundoshi.

 

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Shitagi – das Unterhemd

Shitagi Kimono UnterwäscheBei einem Shitagi handelt es sich um eine Art Shirt. Dieser  trugen die sogenannten Samurai, wenn sie eine Rüstung trugen. Am Hals wird es mit einem Knopf verschlossen. Es gibt verschiedene Arten dieser speziellen Unterwäsche. Das shirtähnliche Kleidungsstück wird üblicherweise an zweiter Stelle angezogen, nach dem Fundoshi. Beim Anziehen steckt man zuerst den linken Arm durch den Ärmel. Dann folgt der rechte Arm und das Schließen des Kragens mit einem Knopf. Auf Höhe der Hüfte verfügt diese Oberbekleidung über eine Kordel beziehungsweise ein Band. Dieses dient zum Festbinden am Körper, sodass nichts verrutschen kann.

 

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Hiyoku – das Brautmodenaccessoire

Hiyoku Geisha Kimono UnterwäscheEin sogenannter Hiyoku ist eine kimonoartige Robe für Frauen. Üblicherweise trägt man sie aus Seide und unter dem Kimono. Heutzutage kommt es nur noch sehr selten vor, dass dieses Kleidungsstück als Kimono Unterwäsche dient. Ausnahmen stellen sehr elegante Roben dar, die von Geisha und Maiko getragen werden. Auch eine japanische Braut trägt unter ihrem Kimono üblicherweise noch einen Hiyoku. Dieser ist meist aus roter Seide gefertigt und nicht sichtbar unter dem eng am Hals anliegenden Kimono.

 

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Fundoshi – das Lendentuch für Männer

Fundoshi Kimono Unterwäsche zeichnungBei diesem Kleidungsstück handelt es sich um ein Lendentuch, die traditionelle Kimono Unterwäsche der Männer. Hergestellt wird dieses aus einem langen Stück Baumwollstoff. Vor dem Zweiten Weltkrieg war dieses Lendentuch der Hauptbestandteil der männlichen Wäsche unter einem Kimono. Nach dem Krieg kamen neue Formen von Unterwäsche wie beispielsweise Slips auf den japanischen Markt und das Tuch kam aus der Mode. In der heutigen Zeit tragen japanische Männer das Lendentuch nicht mehr unter ihrem Kimono, sondern bei Festivalbesuchen als vollwertiges Kleidungsstück.

 

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Kimono Juban – das Kimonofundament

Juban Kimono UnterwäscheDer Begriff Kimono Juban bezeichnet ein Unterkleid. Es gibt verschiedene Formen, die im Anschluss vorgestellt werden. Diesen Teil der Unterwäsche trägt man unter dem Kimono. Er ist sehr wichtig, denn er bildet das Fundament des Kimonos. Zudem formt er den Kragen. Die Hauptfunktion des Juban ist das Aufsaugen von Schmutz und Schweiß, damit der Kimono darüber sauber bleibt. In der Größe unterscheidet sich der Juban daher kaum vom eigentlichen Kimono. Früher wurde ein Kimono Juban aus Seide, heute meist aus Baumwolle hergestellt.

 

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Naga Juban – langes Unterkleid

Naga Juban Kimono UnterwäscheDer Naga Juban stellt eine Form des Juban dar. „Naga“ bedeutet wörtlich übersetzt „lang“. Es handelt sich demzufolge um eine langes Unterkleid. Als Kleidungsstück direkt unter dem Kimono ist der Naga Juban häufig minimal sichtbar im Halsbereich. Dennoch kann dieses kleine Detail den Gesamtlook perfektionieren. In früheren Zeiten wurde das Unterkleid aus Seide hergestellt. Heutzutage besteht er oft aus Polyester, denn synthetische Fasern sind leichter zu reinigen. Das ist wichtig, da diese Kimono Unterwäsche den Schweiß aufsaugt und dafür sorgt, dass der Kimono sauber bleibt.

 

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Eri-sugata – der Kragen

Eri-Sugata Kimono UnterwäscheErisugata Kimono UnterwäscheEin wichtiger Teil der Kimono Unterwäsche ist der sogenannte Eri-sugata. Es handelt sich dabei um einen vorgeformten Kragen. Üblicherweise ist dieser weiß. Man legt es entweder auf den Juban oder trägt es einfach um den Hals. So als wäre er dafür entworfen worden. Als Teil der Unterwäsche erweckt der kragenförmige Eri-sugata die Illusion mehrerer Schichten unter dem Kimono. Das ist besonders im Sommer von Vorteil, wenn man aufgrund der warmen Temperaturen nicht alle üblichen Schichten unter dem Kimono tragen kann.

 

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Die erste Schicht – der Hadajuban

Hadajuban Kimono UnterwäscheAls erste Schicht der Kimono Unterwäsche gilt der sogenannte Hadajuban. Das ist eine Art Unterkleid, welches man unter dem oben beschriebenen langen Unterkleid trägt. Anders als der darüber getragene Kimono hat dieses Kleidungsstück häufig eng anliegende Ärmel. Es gibt einteilige und zweiteilige Varianten. Letztere umfasst den sogenannten Hanjuban, ein hüftlanges Oberteil, und den oben beschriebenen Unterrock. Auch kann dieses Unterkleid aus einem Shirt mit V-Ausschnitt bestehen und langer Unterwäsche. Heutzutage erfolgt die Herstellung aus leicht waschbaren Materialien, denn dieser Teil der Unterwäsche liegt direkt auf der Haut des Kimonoträgers.

 

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Kimono slip – praktische Kombination

Kimono Slip Kimono UnterwäscheEin sogenannter Kimono Slip ist auch unter der Bezeichnung Kimono Surippu bekannt. Es handelt sich dabei nicht um einen Slip wie ihn europäische Männer tragen. Vielmehr bezeichnet der Begriff den Zusammenschluss eines Susoyoke und eines Hadajuban zu einem einteiligen Kleidungsstück. Das bietet den Vorteil, dass anstelle zweier Unterwäscheteile nur eines angezogen werden muss. Ein Kimono Slip wird üblicherweise aus hautfreundlichen, leicht zu reinigenden Stoffen hergestellt. Er kann zu jeder Jahreszeit als Teil der Unterwäsche unter einem Kimono getragen werden und ist üblicherweise nicht sichtbar.

 

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